Nachhaltiger Geschäftsbetrieb  

Mann im Baum

Die METRO erfüllt die Bedürfnisse ihrer Kunden – und setzt zugleich auf nachhaltige Geschäftsprozesse. Ob der Transport oder die Lagerung von Waren, die Kühlung von Frischware oder die Unterhaltung unserer Märkte und Verwaltungsstandorte – überall handeln wir verantwortungsbewusst. Wir investieren in Energieeffizienz. Wir schonen Ressourcen. Und wir vermeiden Abfälle. Das Ergebnis: Wir leisten einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Wir reduzieren die Kosten unseres Geschäftsbetriebs. Wir erfüllen die gesetzlichen Vorgaben und greifen neuen Umweltregulierungen vor.

 

Klimaschutz und Energieeffizienz

Die METRO will ihre klimarelevanten Emissionen drastisch senken. Das Ziel: den spezifischen Ausstoß an Treibhausgasen pro m² Verkaufsfläche bis zum Jahr 2030 um 50% zu reduzieren. Den Ausgangswert bilden die Emissionen im Jahr 2011. Für alle Standorte der neuen METRO gilt: Wir investieren in Energieeffizienz. Wir setzen auf sparsame Energienutzung. Und wir erhöhen das Energiebewusstsein unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Engagement zahlt sich aus. Im Jahr 2016 eröffnete beispielsweise in Dongguan, China, ein Großmarkt als METRO-Greenstore. Dank der Modernisierung lässt sich der Energieverbrauch des Marktes halbieren. Noch einen Schritt weiter gehen wir seit September 2017 in St. Pölten, Österreich mit dem ersten Nullenergie-Großmarkt. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes wird auf rund 9.000 m2 circa 1.100 MW Solarstrom pro Jahr produziert - METRO St. Pölten ist damit energieautark. Der Solarstrom-Überschuss steht Top-Card Kunden an eigenen E-Tankstellen für ihre Fahrzeuge sogar kostenfrei zur Verfügung.

Mehr zur Klimabilanz der METRO finden Sie als Download im folgenden PDF und online im aktuellen Corporate Responsibility Fortschrittsbericht 2016/17.

 

Ressourcen verantwortungsbewusst managen

Die METRO schont natürliche Ressourcen. Etwa beim Einsatz von Kältemittel und Papier. Im Gebäudemanagement. Oder beim Betrieb der Logistikflotte. Die Basis für unser Handeln bildet die METRO Umweltleitlinie. Unser Ressourcenmanagement bezieht Verpackungen mit ein. Bis 2018 nehmen wir die Verpackungen von 10.000 Eigenmarkenprodukten genau unter die Lupe. Ziel ist, die Umweltauswirkungen der Verpackungen zu reduzieren – während des gesamten Lebenszyklus. Und wir legen Wert auf die umweltgerechte Entsorgung von Produkten und Verpackungen. Am Ende der Nutzungsphase prüfen wir, wie sich Rohstoffe wiedergewinnen oder umweltschonend beseitigen lassen.

 

Bericht über Lösungen von CO2 Reduzierungen im Konsumgütersektor

Der Konsumgütersektor,bestehend aus Herstellern, Transporteure und Händler, ist einer der größten Wirtschaftsbereiche.Mit Haushaltsprodukten und Lebensmitteln ist er im täglichen Leben präsent. Und entlang der gesamten Wertschöpfungskette für rund 60 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dieser Bericht zeigt konkrete Beispiele, wie die Konsumgüterbranche Lösungen zur Kohlenstoffreduzierung implementiert. Lösungen für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und technologische Innovation. Um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Die METRO setzt konsequent darauf, Lebensmittelverluste zu reduzieren. Wir wollen Lebensmittelabfälle im eigenen Geschäftsbetrieb bis zum Jahr 2025 um 50 % reduzieren. Dazu haben wir uns verpflichtet. In einer Resolution des Consumer Goods Forum.

 

Impact-Studie über Belieferung

Um ein erfolgreiches und nachhaltiges Geschäft zu gewährleisten, muss unser Unternehmen finanzielle, aber auch soziale und ökologische Werte generieren. Jedes Geschäft wirkt sich auf das natürliche und soziale Kapital aus und ist mit Risiken und Chancen verbunden, die aus diesen Beziehungen hervorgehen. Die Veränderungen in unserem Geschäftsbetrieb, die sich aus dem signifikanten Wachstum des Belieferungsgeschäfts ergeben, implizieren die Schaffung potenzieller neuer Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt.

METRO Cash & Carry hat daher folgende Frage untersucht: "Was ist der Unterschied in Bezug auf die Auswirkungen (bezogen auf natürliches und soziales Kapital), die sich aus 1.000 € Umsatzwachstum im Belieferungsgeschäft ergeben im Vergleich zu 1.000 € zusätzlichen Umsatz im Cash & Carry Markt?"
Gemäß dem "Natural Capital Protocol und Social Capital Protocol" können wir nun durch die Bewertung unserer verschiedenen Geschäftsmodelle (Cash & Carry und Belieferungs-Depot) unsere Umwelt- und Sozialauswirkungen monetarisieren. Das Pilotprojekt zeigt im Vergleich zum stationären Cash & Carry-Modell einen Vorteil von 68 € pro 1.000 € Umsatz durch das Belieferungs-Depotmodell."